Schockromantik – Die Hitschmiede

Release Date: 21. October 2017

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Der Ruhrpottpunk aus Essen ist zurück! Nach den Alben “Melancholia”(2011) und “Trafosongs”(2016), steht die nächste Platte, von den 3 Schockromantikern in den Startlöchern. “Die Hitschmiede”, heißt das gute Stück und beinhaltet 17 Songs, die euch fast eine Stunde, den feinsten Punk(fun)rock bieten werden! Wir hatten die Gelegenheit und durften schon vorab in das nagelneue Werk reinhören!

 

Schockromantik – Die Hitschmiede

VÖ: 21.10.2017

Tracklist:

1. Die Hitschmiede

2. Ruhrpott

3. Gangster

4. Ich ess’ Fleisch

5. Prost Neujahr

6. Bullen

7. Du bist super

8. Pimmelpiraten

9. ‘tschuldigung, Saufen?

10. Sauf e.V.

11. Der Trinker

12. Heb deine Faust

13. Deine Eltern sind Geschwister (feat. pH0u$7)

14. Der Snob

15. Gute Laune

16. Ich mach heut’ blau

17. Ich wär gern ein Berliner

 

Den perfekten Start, legt “Die Hitschmiede” hin. Ein erster Einblick wie diese Scheibe entstanden ist…es war aufjedenfall zu 99,9% Alkohol im Spiel 🙂

Natürlich geht es wieder ordentlich ab…im “Ruhrpott”! Ein Titel, wo die Jungs von Schockromantik, kein Blatt vor den Mund nehmen….sie sagen, was andere nur denken….denn es ist nicht alles Jubel, Trubel, Heiterkeit!

Hintern hoch…Pogorunde Nummer 1! Für alle möchtegern “Gangster”, ihr seit einfach kleine Jungs, die es nicht mal auf die Reihe bringen von 1-10 zu zählen und wenn Ihr auf ‘die Fresse bekommt’ heult ihr rum…also ‘Fresse halten’ angesagt!

Eine wichtige Meldung an alle Veganer: Ihr dürft gern so leben und euch ernähren wie ihr wollt, aber versucht doch nicht jemanden euren Lebensstil aufzubinden! “Ich ess’ Fleisch” und dazu stehen die 3 aus Essen zu 100% und das wird auch keiner ändern. – Dem kann Ich nur zustimmen –

“Prost Neujahr”, ist eine kurze Zwischensequenz auf dieser Scheibe, mit den guten Vorsätzen, die sich jeder vornimmt, aber nie einhält ^^

Auch das Thema Fußball greifen Schockromantik auf. “Bullen” – ein ‘Diss-Song'(mhh..kann man das so schreiben?…würde sagen,ja) gegen den rot-weißen Aufsteiger RB-Leipzig, auf dessen Vereinslogo werden u.a. 2 Bullen dargestellt. Ebenfalls eine kurze, temporeiche Nummer.

“Du bist super”, ist gegen alle die arrogant, überheblich, abgehoben sind und nen’ Stock im Arsch haben! Solche Menschen braucht keiner, darauf kann die Welt gern verzichten!

Der nächste Track “Pimmelpiraten”, läd erneut zur Pogo ein und bringt definitiv frischen Wind & sollte auf keiner Party fehlen. Hier stellen sich die Essen’er Jungs als Pimmelpiraten vor, mit ordentlich Alkohol in der Blutbahn und dicken Eiern.

“‘tschuldigung, Saufen?”, ist der passende Übergang zum Titel “Sauf e.V.”. Und hier geht’s ordentlich zu Sache, feinste Klänge die erneut zur Pogorunde bitten. Eine Kalt-Getränke-mit-Promille-Nummer, die passender nicht sein könnte. In diesem Sinne, cheers!

Ruhigere Töne, ein Text der zum Nachdenken anregt und die Schattenseiten, von ständigen Alkoholgenuss bis hin zur Abhängigkeit – Genau diese Dinge werden im Song “Der Trinker”, auf den Punkt gebracht.

In “Heb deine Faust”, reden Schockromantik Klartext und rechnen mit den rechten (politischen) Pack ab. Der rechte Mob versucht immer mehr Menschen auf ihre Seite zu ziehen, dass muss unterbunden werden! Also steht auf und zeigt das Ihr nicht zu diesen Idioten gehört!

Im nächsten Titel “Deine Eltern sind Geschwister”, haben die Ruhrpottler Unterstüzung von Rapper pH0u$7 aus Essen und ist definitiv ein Song der hervorsticht durch Text und Gesang.

“Der Snob”, erzählt die Geschichte von Typen, die früher das Punkdasein gelebt haben, bis sie ein gutes Jobangebot bekommen haben und jetzt auf dicken Macker machen, zu den ‘Neureichen’ gehören, nur noch auf einen herab schauen und zum Arschloch werden…eben ein übelster Snob halt!

Aber lassen wir uns die “Gute Laune”, von nichts und niemanden nehmen! Augen zu, tief durchatmen und den Gute-Laune-Knopf drücken ^^ Los geht’s pogen & tanzen bis ihr nicht mehr könnt.

“Ich mach heut’ blau”, das denkt sich garantiert jeder mal….ein geiler Sommertag und man muss ins Büro – scheißegal, ab zum Doc und nen’ gelben Schein holen und danach das Leben genießen, aber denkt dran, was wirklich wichtig ist!

“Ich wär gern ein Berliner”, wird zu 100% ein Ohrwurm. Mega Song, aber irgendwie auch total sinnlos 😀 Den müsst Ihr euch aufjedenfall geben und nein, es geht nicht um die Hauptstadt!

 

Fazit

Männercore en masse – Schon Ihr letzte Album “Trafosongs”, hatte mir gefallen. Doch was die Jungs von Schockromantik jetzt raushauen, ist definitiv nochmal besser! Ein super abgestimmtes und gemixtes Album, mit abwechslungsreichen Themen, die einen zum Nachdenken bringen und im nächsten Moment kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus! Also Freunde, egal ob Ihr die Band schon kennt oder nicht, holt euch die neue Scheibe “Die Hitschmiede” und überzeugt euch selbst!

Lysi, für Rock-Inside

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