Kärbholz in Köln

By: Lysi

21. Januar 2017

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Am Freitag, den 27.02 machten sich der MoD, der Stan und ich auf den Weg in die Essigfabrik in Köln. Dort waren Kärbholz auf ihrer Karma-Tour zu Gast, das erste Sold Out Konzert der Tour. Nachdem wir die Schlange am Eingang passiert haben, gingen wir die Halle wo wir schon Bands wie Frei.Wild, Hämatom oder Serum114 gesehen hatten.

Um 20:00h ging es auch schon mit den Headlines los, einer Punkrockband aus Schweden die ordentlich einheizten. Unter anderem mit ihrem Kracher ‚Punkrock Radio‘, dem Toten Hosen-Cover ‚Herz brennt‘ und ein Nena-Cover mit ’99 Luftballoons‘. Nach gut 45 Minuten waren sie mit ihrem Set durch und das warten auf Familie Holz begann 🙂

 Um 21.15 Uhr stürmten sie mit ‚Lass mich fliegen‘ die Bühne und die Halle wurde sofort ein Hexenkessel, ‚Was wirklich zählt‘ folgte nach kleinen technischen Schwierigkeiten, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, es wurde immer heißer in der Halle. Die Hölzer hauten einen Brecher nach dem anderen aus ihren Instrumenten und Torben machte trotz angeschlagener Stimme den perfekten Frontmann. Adrian holte alles aus seinen Gitarren raus. Stefan schwang gekonnt den Bass und brach dem Gastmusiker Ferdy Doernberg das Näschen. Und Henning verprügelte natürlich sein Schlagzeug.

‚Nichts zu verlieren‘ folgte als drittes, danach folgte die Karma-Hymne ‚Das hier ist ewig‘, wo unser MoD kurz vor einem Tinitus stand 🙂 so laut war das Publikum. Der Pogo nahm gar kein Ende. Es wurde getanzt, gesungen und gefeiert was das Zeug hielt. Songs wie ‚Tag an Tag‘, ‚Nichts von Dem‘, ‚Tiefflieger‘, ‚Dumm geboren‘ und ‚Fallen und fliegen‘ taten ihr Übriges dazu. Dann wurde es für drei Songs etwas ruhiger. ‚Pure Love‘ leitete den Akkustikteil des Konzerts ein. Mit ‚Hier‘ würdigten sie ihre rheinische Heimat Ruppichteroth und Torben redete op Kölsch. Mit ‚Abschied‘ endete das Akkustikset. Danach ging der Pogomarathon in die nächste Runde. ‚Ich hör mir beim Leben zu‘ sorgte für einen Tanzrausch. Jetzt folgte Hit auf Hit ‚Wenn Musik da ist‘, ‚Diese Stadt‘ und ‚Seite an Seite‘ sorgten für einen Pogowahnsinn, der bei dem Überhit ‚Kein Rock ’n‘ Roll‘ seinen Höhepunkt fand.

Bei dem Lied explodierte die Essigfabrik förmlich, jeder war in Extase und berauscht. ‚Mein eigenes Bild‘, ‚Steh auf!‘ und die Antinazi Hymne ‚Timmi halts Maul‘ beschlossen den regulären Konzertteil. ‚Die Dämonen in mir‘ läuteten den Zugaben teil ein, wo mit ‚Nacht ohne Sterne‘, ‚Sink oder Schwimm‘ und der Akkustikhymne ‚Mein Weg‘ einfach weiter gefeiert wurde. Gerade ‚Mein Weg‘ raubte den Fans den letzten Rest Stimme. Man bekam die Haut einer Gans dabei, so wie alle abgingen.  Zwischen den letzten 3 Zugabeliedern stimmte Torben noch ‚Aber scheiß drauf… Kärbholz ist nur einmal im Jahr‘ an 🙂 . Mit ‚Lauter‘ wurde der Schlusspunkt für dieses Mörderkonzert gesetzt.

Die vier Hölzer haben an dem Abend eindrucksvoll bewiesen, dass sie zurecht steil nach oben gehen. Eine Liveband die seines gleichen sucht. Bodenständig, ehrlich und sympathisch. Das ist das was Kärbholz ausmacht. An diesem Abend haben sie drei neue Fans gewonnen. Ein absolut gelunger Abend. Danke für 2,5 Stunden Vollgas Rock’n’Roll. Kärbholz? Jeder Zeit wieder und das sogar ohne mit der Wimper zu zucken 🙂

Euer Pogoluder

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