Konzertbericht Warm-Up HvM Festival am 28.04.2018 in Frankfurt im „Hühnerstall“

By: Lysi

21. Mai 2018

0 Comments

Categories: , ,

Leider bin ich mit meinem Bericht spät dran. Aber es standen so viele Konzerte in der letzten Zeit und ich wollte euch unbedingt von dem HvM Festival berichten. Denn das liegt mir sehr am Herzen. Nachdem ich am 24.04. eine Sondersendung bei Rock Inside zum Festival gemacht habe, wo ich euch die 6 Newcomer Bands vorgestellt habe.

Als wir in Frankfurt am Main im Hühnerstall ankamen, wurden wir draußen auf dem Parkplatz von 6 Bannern aller Bands begrüßt und der Soundcheck lief noch. Aufgrund der weiten Anreise der Bands und einigen Staus kamen sie leider zu spät und verschob sich alles um eine Dreiviertelstunde nach hinten. Ich fand es gar nicht schlimm. Denn so konnten wir noch bei den Merchständen in Ruhe schauen und schon mit dem einen oder anderen Bandmitglied quatschen.

Als erste Band war dann LIMIT – Streetrock (aus Memmingen) am Start. Die fünf Jungs gaben gleich von Anfang an richtig Gas und stellten ihr neues Bandmitglied an der Gitarre vor. Leider standen zu dem Zeitpunkt noch einige Gäste draußen und so war es vor der Bühne noch ziemlich leer. Ich kannte LIMIT bisher noch nicht. Mit ihrem guten, kräftigen Sound und ihren Texten haben sie mich auf jeden Fall überzeugt. LIMIT ist Veranstalter für das 3. HvM Warm-Up am 02.06. in Tannheim. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und viele Besucher.

Nach ca. 45 Minuten und einer kleinen Umbauphase waren dann die Jungs von Sterilium (aus Willsbach), um Frontmann Tom, dran. Seit 2016 stehen sie gemeinsam in dieser Besetzung auf der Bühne. Sie haben die gute Stimmung von LIMIT übernommen und so bekamen wir wieder ca. 45 Minuten lang guten, schnellen Deutschrock zu hören. Zu einigen Onkelz – Cover – Songs grölten wir alle gemeinsam, mit der tiefen Stimme von Tom, mit.

Als dritte Band kamen die heimlichen Favoriten des Abends, aus dem hohen Norden, dran. Nullpunkt (aus Rostock) hatten mit über 600km die weiteste Anreise nach Frankfurt. Unter dem Motto „Küstennebel meets Äppelwoi“ spielten die vier Punkrocker viele Songs von ihrem neuen Album „Maritime Melodien“. Die Stimmung war super. Auch die anderen Bands standen mit uns vor der Bühne und ließen sich von Nullpunkt mitreißen. Mit dem Song „Apfelbaum“ spielten sie ein ruhigeres und besinnlicheres Lied an dem Abend. Die Jungs mal Live zu erleben war ein großer Wunsch von mir. Sie sind ja eher selten im Süden und auf Deutschrockfestivals sind sie gar nicht unterwegs, wie Sven (der Sänger) mir erzählte.

Außensaiter (aus Regis-Breitingen) nahmen als vierte Band die mega Stimmung auf und machten da weiter, wo die anderen, vorherigen Bands aufhörten. Die 4 Jungs aus Sachsen hatten natürlich Songs von ihrem neuen Album „WIR“ im Gepäck. Auch sie konnten mich Live überzeugen. Ich bin total begeistert von ihnen.

Immer mit dem Blick auf die Uhr wurden die Jungs und das Mädel um Leidbild ein wenig unruhiger. Der Zeitplan war ja etwas verschoben und so konnte Leidbild leider nicht ihr komplettes, geplantes Set spielen. Was ich sehr schade fand, aber absolut fair der letzten Band gegenüber. Jetzt sah man auch, dass die Jungs und das Mädel ihr Heimspiel hatten. Vor der Bühne waren nur noch Leidbild T-Shirts zu sehen. Chriss, der Sänger, hat sich noch bei allen bedankt, die bei dem Festival mitgewirkt haben und baten alle ihre Helfer / Helferinnen mit auf die Bühne. Eine sehr tolle Geste.

Den Festivalabschluss machten die Fünf von Delirium Rock’n Roll (aus Wittlich). Sie wollten gar nicht aufhören und spielten einen bunten Mix von neuen und alten Songs. Auch Delirium Rock’n Roll brachten dieses Jahr ein neues Album raus. Als letzte Band nach so einem langen Tag und viel Alkohol ist es sicher nicht leicht auf der Bühne zu stehen und zu performen. Aber das hat sie gerade sympathisch gemacht.

Alle 6 Bands sind super nett, ich habe mich mit einigen gut unterhalten, wobei ich da selber immer sehr schüchtern bin. Während der Pausen durfte ich für zwei unserer Hörer noch die gewonnen, verloste, signierten CD´s von Leidbild und Nullpunkt organisieren. Generell haben sich alle Bands gefreut, wenn sie auf ihren Scheiben unterschreiben durften. Es hat unheimlich Spass gemacht.

Mein Fazit: Trotz der geringen Besucherzahl fand ich das Festival sehr geil. Leidbild hat eine super Location gehabt. Der „Hühnerstall“ ist im Norden und außerhalb von Frankfurt. Hier stört man niemanden. Ich hatte bisher nur Gutes gehört.

Alle sechs Bands haben mich überzeugt. Sie alle haben die Bühne gerockt. Ich freue mich auf den 28. & 29.09. wenn ich sie alle wieder sehen darf.

Eure Bumblebee für Rock Inside Radio

Schreibe einen Kommentar

Your email is never published nor shared Required fields are marked *

*

zwei × eins =