Nullpunkt – Maritime Melodien

Release Date: 26. May 2017

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Die 4 Punkrocker aus Rostock haben im letzten Jahr ihr zweites Studioalbum, nach 5 Blickwinkel, auf den Markt gebracht. Veröffentlicht wurde der Silberling bei Rockzone-Records.

Einige von euch haben sicherlich das Album schon rauf und runter gehört, aber einige vielleicht noch nicht. Und da Nullpunkt ab 10.02. ein bisschen tourt, wollte ich euch das neue Album vorstellen und euch natürlich darauf einstimmen.

Die Jungs bleiben ihrer Linie treu, was mir sehr gut gefällt.

Mitglieder der Band

Timmer – Schlagzeug
Christoph – Gitarre/Gesang
Daniel – Bass/Gesang
Sven – Gesang

Tracklist:

  1. Herzlich Willkommen
  2. Heimlich , still und leise
  3. Zeit für Sieger
  4. Hör genau hin
  5. Manege frei
  6. Glücklich oder nicht
  7. Kinder der Küste
  8. Apfelbaum
  9. Krankenschein
  10. Steh auf
  11. Meer
  12. Ahoi

 

Ohne Intro geht es direkt los. Wobei ich bei einer Punkrockband kein Intro erwartet habe.

Herzlich Willkommen ist das erste Lied in Maritime Melodien. Hier wird Maritim beschrieben. Was heißt Maritim eigentlich? Es heißt: Das Meer betreffend. Man wird vom Meer beeinflusst und geprägt. Das Rauschen deiner Sinne. Hier bist du angekommen und sollst einfach genießen und fühlen, dich einfach leiten lassen. Dann bist du angekommen.

 

Heimlich, still und leise ist das zweite Lied und beschäftigt sich mit dem Migrationsthema und über die Politik im Allgemeinen. Wie schleichend alles eintreten kann und wird und keiner es bemerkt.

 

Zeit für Sieger ist für mich eine Hymne für den Sport. Du bewältigst deinen harten Alltag und am Wochenende fährst du ins Stadion um deine Mannschaft anzufeuern. Hier ist ganz klar kein Platz für Verlierer. Mit nur 2 Strophen ist es mit 2:26 ein kurzer Song.

 

Hör genau hin erklärt in schnellen Takten und in nur 1:38 Minute das Egoisten Dasein eines jeden. Man wird aufgefordert etwas zu ändern, die Sichtweise und den Blickwinkel umzustellen, aber nichts geschieht.

 

Manege frei , der fünfte Song beschreibt die Narben des Lebens. Und vergleicht es sinnbildlich mit einer Zirkusvorstellung. Dass jeder für sich selbst verantwortlich ist oder verantwortlich für etwas gemacht wird. Keiner sieht seinem Gegenüber hinter die Kulisse des Lebens.

 

Glücklich oder nicht , so geht es weiter mit den Punkrockklängen auch im sechsten Lied. Dabei bleiben die Jungs den Themen des Lebens treu, wie schon in den vorher gehenden Liedern. Jeder ist seines Glückes Schmied. Je nachdem wie du lebst, wirst du Erfolg haben und Glücklich sein oder eben nicht.

 

Kinder der Küste beschreibt natürlich Ihr bzw. das Leben in Rostock, im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, und am Meer. Sie sind sehr heimatverbunden und das besingen sie in diesem Lied.

 

Apfelbaum ist ein ruhiges, besinnliches und melancholisches Lied auf dem Album. Die Verbindung zwischen Enkelkind und Großvater wird beschrieben. Die Erzählungen und Erinnerungen an früher und heute. Der Apfelbaum gibt Ruhe und Stärke und er besinnt sich an das Gewesene und schaut nach vorne.

 

Krankenschein: Wer kennt es nicht. Viel gefeiert und Spaß gehabt, doch der nächste Tag ist der Horror. Also ab zum Onkel Doktor und sich einen gelben Schein holen. Das leben ist doch schon hart genug 😉

 

Steh auf: Die Jungs greifen beim zehnten Lied ein weiteres Thema aus dem Leben auf. Wie der Titel auffordert, sollst du dich dem Leben stellen und dich nicht hängen lassen. Es macht keinen Sinn, wenn du den Kopf in den Sand steckst. Das Leben ist hart, aber nur wenn du lebst, ergibt dein Leben einen Sinn.

 

Meer: Der vorletzte und elfte Song Meer beginnt mit langsamen Klängen und geht dann in die typischen Rockklänge der Jungs über. Lass dich einfach vom Meer verzaubern. Schalte für einen Moment den Alltag aus. Lass die Gedanken, Gedanken sein. Lass dich vom Meer leiten. Dann fühlst du dich frei.

 

Ahoi: ist das letzte Lied auf dem Album. Mit Ahoi wird eine alte Liebe, eine beendete Beziehung verabschiedet. Erinnerung an den Partner, aber auch den Weg nach vorne gehen. Man soll Reisende nicht aufhalten.

 

 

Fazit

Mich hat das Album und natürlich die Musik überzeugt. Die typischen Punkrockklänge sind durchweg zu hören, was beim Punkrock sein muss. Die klare und deutliche Aussprache von Sven finde ich überragend. So muss es sein. Und jeder kann schnell und gut die Texte verstehen und hören, was die Jungs in ihren Songs erzählen.

Sie beschreiben ernste Themen aus dem Leben. Aus ihrem eigenen Leben, aber auch das allg. Weltbild.

Das Album ist alles andere als Langweilig und hat mein Punkrock Herz erobert.

Eure Bumblebee für Rock-Inside-Radio

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