Phantomas Trehr – VÖ am 01.02.2018

Release Date: 18. March 2018

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Heute stell ich euch, einen jungen Musiker vor, der im allein Gang sein erstes Debüt Album bereits veröffentlicht hat und in der Rock Szene noch ein wenig unbekannt ist. 2015 hat er mit seinem 1 Mann Projekt begonnen und war Anfang 2018 dann endlich fertig mit der Produktion.

 

Tracklist

 

  1. Der Fremde
  2. Die dunkle Stadt
  3. Die Stimmen
  4. Die See
  5. Der Apologet
  6. Der Herbst der Welt
  7. Der Nihilist
  8. Die Brücke
  9. Das Leid
  10. Der Abschied

 

Der erste Song auf seinem Debüt Album heißt „Der Fremde“ und ist ein Song der uns jeden Tag begegnet wenn wir auf die Straßen gehen. Ich bin Fremd, ich gehör nicht hier her, ich bin anders, oder ich bin zu neu um mich anzupassen. Das sind alles Dinge die uns Phantomas Trehr damit sagen möchte. Wir benötigen alle manchmal diese Kraft den Tag zu überstehen, wie er Ihn besingt.

 

„Die dunkle Stadt“ ist ein Song für seine Heimatstadt aus der er kommt, er will den Leuten damit zeigen, dass er eine Hassliebe zu der Stadt Göppingen hat und wie er diese Hassliebe verarbeitet. Er wollte einfach die Tristesse der schwäbischen Kleinstadt in Stuttgart hörbar machen. 

 

 

 

Wenn ich mir den nächsten Track „Die Stimmen“ anhöre, muss ich an einen Menschen denken, der schlecht einschläft, weil er darüber nachdenkt, was Ihm Tagsüber passiert ist und dass das Unterbewusst sein erst im Schlaf darüber anfängt nachzudenken. Die Stimmen erzählen dann Geschichten, von den Erlebnissen und Schreien ein auch an, darauf hin wacht man dann auf.

 

Das ist mein Empfinden wenn ich an den Refrain Teil Ein alter Schrei bezwingt die Arroganz des Lebens. Und schizophren verneint das Sterben ein Vergeben“ denke.

 

„Die See“ wenn man den Track liest denkt man erst mal an einen Meeres Song. Doch weit gefehlt im Text von Phantomas Trehr geht es um ein ganz anderes Thema, nämlich um die Träume. Träume die sicherlich auch schon der ein oder andere von uns hatte, wenn er ehrlich zu sich selbst ist.

 

In unseren Träumen vergessen wir die reale Welt, für einen Augenblick, Sie stirbt für uns in diesem Moment, doch wenn wir aufwachen ist die gestorbene Welt die wir nicht wollen wieder da und wir leben weiterhin in diesem Alltag.

 

„Der Apologet“ beschreibt ein vergessenes doch oft bekanntes Thema. Die Zeit heilt keine Wunden heißt es laut Refrain und wer der Meinung ist das Sie es doch macht. Bei dem hat der Schmerz nachgelassen laut Song. Ein weit umstrittenes Thema wo jeder anders inzwischen drüber nachdenkt. 

 

 

 

 

„Der Herbst der Welt“ ähnelt sehr den andern Tracks dieser Platte. Es ist ein Song, über den Moment vor dem Tod. Ein letzter Blick in das Licht. Ein letzter Schmerz, ungedämmt. Ein letztes Wort, das zerbricht. Ich falle tief“. Sind für mich alles Aussagen an die man denkt wenn man weiß jetzt kommt das Ende. Oder auch anders beschrieben, hab ich an alles Gedacht „Gibt es noch etwas das fehlt“, was ich erledigen muss bevor ich von dieser Welt gehe?

 

Um euch den nächsten Song „Der Nihilist“ näher zu bringen sollte, man sich den Songtext wirklich genau durchlesen bevor man Ihn hört. Depressive Rock Musik ist oft schwer zu verstehen für Leute die sich nicht in die Lage des Künstlers hinein versetzen können. Phantomas Trehr, hat nur einen Gedanken in dem Song. Er liegt mit seinem leblosen kaputten Körper im Meer. Da das Meer aus Salz besteht, greift dieses Salz seinen Körper an und lässt Ihn langsam aber sicher zerbröckeln.

 

„Die Brücke“ ist ein weiterer Traum Song. Er erzählt uns davon, dass er von der Tiefe träumt die man sieht, wenn man von so einer Brücke herunter schaut. Von einer Brücke zu springen, ist ein einfacher Tod ohne andere dabei zu verletzen oder schmerzen zuzufügen außer sich selbst. Manchmal denkt Phantomas Trehr an diesen Freien Fall, der kurze Schmerz den man beim Fliegen empfindet und wie schnell dann doch alles vorbei ist.

 

Wenn ich den Song „Das Leid“ höre muss ich auch, wenn ich es gar nicht will an mich selber denken, wie viele Review Schreiber versuch auch ich mich in die Lage des Künstlers hinein zu versetzten. Auch ich war einst „Weit entfernt das Glück in mir zu sehen , um die erste Textzeile euch mal kurz wieder zugeben. „Mir ist als ob es fehlt es ist mein Leid, ich bin weit davon entfernt der Leere zu entfliehen. Die Stille schweigt Konstant, das ist mein Leid“, heißt es im Text.

 

Je genauer man drüber nachdenkt merkt man hier kommt, wirklich der depressive Rock zum Einsatz, den viele vielleicht unterschätzen. Positive Menschen, werden weniger mit dem Song etwas Anfangen können, aber es gibt eine viel Zahl, von traurigen depressiven Leuten denen genau dieser Song aus der Seele spricht. Diesen Menschen hilft der Track „Das Leid“ ein wenig den Kummer zu verringern den man hat.

 

„Der Abschied“ ist der letzte Track auf dem Album Restnorm Apath, wie alle Tracks ist er fast 8 min lang und schon bei den ersten Klängen bekommt man einfach nur Gänsehaut beim zu hören. „Soweit ich weiß, sucht man das Licht, mit aller Kraft, bis man zerbricht, soweit ich weiß, gibt man nicht auf, doch ich lass los, und scheiße drauf“. So heißt es in den ersten Zeilen vom Track, man erkennt sofort dass er ein Kämpfer ist, auch wenn es oft nicht so klappt wie der Künstler gern möchte. Doch er lässt los von seinem alten Leben und verabschiedet sich im wahrsten Sinne des Wortes. Er lässt los und fängt von vorne an.        

 

Fazit

 

Jetzt nach dem ich mir das Album komplett angehört habe, sehe ich einen Künstler vor mir der Traurig, Gefühlvoll, am Ende seiner Kräfte ist. Phantomas Trehr hat sich mit diesem 1 Mann Projekt wohl selbst die schwerste Aufgabe gestellt weiter zu leben, nicht Aufzugeben und alles dafür zu tun dass sein Traum wahr wird. Der Künstler, Sänger und Songwriter wünscht sich nichts mehr als mit diesem Album Live Konzerte zu spielen. Es wird sicher nicht einfach sein mit so einem Menschen zusammen zu arbeiten, aber ich wünsche Ihm dabei viel Erfolg. Er sucht noch für dieses Live Projekt Leute, die Piano, Schlagzeug, Gitarre und Chello spielen können. Wenn Ihr Interesse habt meldet euch einfach bei Ihm.

 

 

 

Veröffentlicht am 1. Februar 2018 auf den folgenden Plattformen:

 

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Website       https://www.phantomas-trehr.de

Facebook    https://www.facebook.com/Restnorm.Apath

Instagram   https://www.instagram.com/phantomas.trehr

 

Chaosjacky für Rock Inside

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