Powerwolf – The Sacrament Of Sin

Release Date: 20. July 2018

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Ein von der Slowakin Zsofia Dankova aufwendig illustriertes Cover ziert die neueste Platte im Hause der für Ihre Metalmessen bekannte Band Powerwolf. Ein Wolf als Obrigkeit, hält den Teufel in der linken und Propheten in der rechten Hand. Ein Cover, welches definitiv auf den Inhalt gespannt sein lässt.

 

„Oh, der Song baut sich angenehm ruhig und langsam auf“, denke ich zu Beginn des ersten Songs „Fire & Forgive“. Aber weit gefehlt, wenige Sekunden später scheppert mit der gewohnte Powerwolf Sound um die Ohren.

 

Mit schaurig klingenden lateinischen Versen eines Priester beginnt „Killers With The Cross“. Wie der Titel schon erahnen lässt, hat dieser Song eine recht kritische Stellung der Kirche gegenüber.

 

Beinahe schon partytauglich ist jedoch die Auskopplung „Demons Are A Girls Best Friend“ und bleibt zusammen mit dem „Stossgebet“ so ziemlich am längsten im Gehörgang hängen.

 

Was das neue Album so besonders macht, ist die zweite CD. Diese enthält keinen einzigen von Atilla eingesungenen Ton. Amaranthe, Battle Beast, Caliban, Eluveitie, Epica, Heaven Shall Burn, Kadavar, Kissin Dynamite, Saltatio Mortis und Mille Petrozza ehren hier mit ganz eigenen Interpretationen die größten Klassiekr in der Geschichte von Powerwolf.

 

Gerade Battle Beast´s Sängerin Noora lässt „Resurrection by Erection“ in einem gänzlich neuen Gewand erscheinen. Wäre dies kein Powerwolf Original, hätte der Song auch wunderbar auf das nächste Battle Beast Album gepasst.

 

Selbiges gilt für „Army Of The Night“ von Amaranthe interpretiert. Der schnellere Takt und härter klingende Gitarrenriffs lassen den Song in einem außerordentlich angenehmen frischen Wind erscheinen.

 

Kadavar schaffen es, „The Evil Made Me Do It“ gänzlich in dem eigenen Stil (dem Stoner- bzw. Psychedelic Rock) zu interpretieren, so dass man doch glatt vergisst, dass es sich hier trotz allem um einen Powerwolf Song handelt. Absolut eine der besten Überraschungen, die den Hörer auf „The Sacrament Of Sin“ erwarten.

 

Auch die im Genre des Mittelalter-Rock beheimateten Saltatio Mortis hauchen „We Drink Your Blood“ neues Leben ein. Wer Saltatio normalerweise eine Spur zu weich empfindet, wird sich mit diesem Song sehr wahrscheinlich besser anfreunden können. Sänger Alea stellt hier unter Beweis, welche Stimmgewalt Ihm inne wohnt.

 

Zwar gut gelungen, aber leider nicht groß abwechslungsreich sind die neuen Versionen von „Night Of The Werewolves“ und „Amen & Attack“. Lediglich eine Spur härter, lehnen sich diese Versionen doch noch sehr an das Original an.

Fazit: „The Sacrament Of Sin“ bietet auf der einen CD einige Gänsehautmomente und noch mehr Anregungen zum ordentlichen Headbangen. Auf der zweiten Platte geben sich hochkarätige Bands die Klinke in die Hand, um dem Schaffen der Mannen von Powerwolf zu huldigen. Erneut ein Prachtstück in der Agenda der Band und verdient Platz 1 der Charts!

-Mel für Rock-Inside Radio-

 

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