Konzertbericht Callejon 08.03.2018 im Zoom in Frankfurt am Main

By: Lysi

14. März 2018

0 Comments

Categories: ,

Ich habe mich so auf mein erstes Callejon Konzert gefreut. In den letzten Jahren hat mich die Stimme von Bastian immer mehr in seinen Bann gezogen. Da kam es gerade recht, dass Callejon mit ihrer Fandigo Tour, auch in Frankfurt am Main Halt machten und dort ein Konzert gaben.

Die Location kannte ich bis dato nicht. Das Konzert fand im „Zoom“ statt. Eine Location in der Innenstadt bzw. der Fußgängerzone von Frankfurt. Meine größte Sorge war das Parken. So gut kenne ich mich nun auch nicht aus. Im Internet hatte ich gelesen, dass das Parken nur in den teuren Parkhäusern möglich ist.

Haerbaert und ich sind gegen 19 Uhr los gefahren. Je näher wir Frankfurt kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Es regnete in Strömen. Darauf waren wir nicht eingestellt. Wir fuhren ins Parkhaus und als wir raus kamen und wir zu Fuß in die Brönnerstraße laufen wollten, hörte es glücklicherweise auf zu regnen. Da hatten wir Glück gehabt.

Nach ca. 700 Meter in einer Nebengasse der Fußgängerzone angekommen, war schon eine kleine Menschenschlange zusehen.

Das „Zoom“ befindet sich in einem alten Wohnhaus. Wir gingen drei Etagen nach oben und waren dann schon mittendrin. Wir waren positiv überrascht von dem Club. 20.30 Uhr fing auch direkt die erste Vorband „Improvement“ aus der Schweiz an zu spielen.

Improvement haben so richtig eingeheizt. Der Musikstil ist mit dem von Callejon zu vergleichen. Sebastian, der Sänger, hat den gutturalen- und den clean-Gesang übernommen. Bei englischen Liedtexten hat man ihn sehr gut verstehen können. Improvement besteht aus fünf Bandmitgliedern und ist mit ca. 1.400 Facebook-Likes noch relativ unbekannt. Mein Fazit: Sehr, sehr gut – Mich haben die Jungs überzeugt.

Improvement

Eine halbe Stunde später war dann die zweite Vorband „Annisokay“ dran. Auch bei Annisokay finden wir uns im Hardcore / Metalcore Style wieder. Die fünf Jungs aus Leipzig sind kein ungeschriebenes Blatt und waren im Dezember schon im „Zoom“. Und mit ca. 58.000 Facebook-Likes sind sie wohl auch recht bekannt. Den gutturalen Gesang übernahm der Leadsänger Dave und Christoph macht neben der Gitarre den clean-Gesang. Eine gute Kombination. Auch Annisokay singen englisch. Die Texte konnte ich bei Christoph (clean-Gesang) deutlicher verstehen, als bei Dave. Wobei es beim gutturalen Gesang immer schwieriger ist.

 Annisokay

Einige Besucher ließen sich über die Massen tragen und wurden von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes auf der Bühne empfangen, welche den Stage Divern wieder auf die Beine half.

Beide Vorbands waren die perfekten Aufheizer für den Abend. Leider gelang es den Bands nicht die Leute, bis auf einigen Wenigen, zur „Wall of Death“ und zum „Circle Pit“ zu animieren. Wir waren noch nicht warm genug. Dies folgte dann erst nach dem Bühnenumbau.

Kurz vor 22 Uhr kam Callejon endlich auf die Bühne und heizten uns direkt mit dem Song „Fandigo“, nachdem sowohl das Album, wie auch die Tour benannt wurden, ein. Mit dem etwas älteren Song „Schwule Mädchen“ ging es weiter. Songs wie „Utopia“, „Dunkelherz“, „Hölle Stufe 4“, „Porn from Pain Part 1“ und „Blitzkreuz“ standen ebenfalls auf der Setlist. Wir erlebten eine sehr gute Mischung zwischen alten und neuen Liedern. Bastian schüttete sich regelmäßig Wasser über den Kopf, um sich von der aufsteigenden Hitze abzukühlen. Die Tanzfläche war voll und wir standen Körper an Körper um einen guten Blick zur Bühne zu haben.

Die letzten drei Lieder waren „Unter Tage“, dem Cover „Schrei nach Liebe“ und „Sommer, Liebe, Kokain“. Aber damit und nach nur einer Stunde gaben wir uns natürlich nicht zufrieden. Wir wollten mehr von den Jungs.

Im Gegensatz zu den beiden Vorbands waren wir jetzt für die „Wall of Death“ und dem „Circle Pit“ bereit. Die Leute flogen nur so über die Tanzfläche. Es gab niemanden, der ruhig stehen blieb. Ich habe zumindest keinen um mich herum gesehen.

Nach der Aufforderung zur Zugabe spielten sie „Videodrom“ und wie Bastian, der Sänger, sagte, folgte sein Lieblingslied „Kind im Nebel“. Das war ein Gänsehautmoment. Sehr geil. Das Konzert endete gegen 23.20 Uhr mit dem Song „Porn from Spain Part 2“.

ie Location und vor allem der Sound waren mega gut. Der Ablauf war perfekt geplant.

 Callejon

Ein super gutes Konzert ging zu Ende. Am Merchandise Stand konnte man noch mit allen Bandmitgliedern dieses Abends ein Bierchen trinken, Autogramme erhaschen und einen Plausch führen.

Eure Bumblebee und Haerbaert für Rock Inside Radio

 

Schreibe einen Kommentar

Your email is never published nor shared Required fields are marked *

*

14 − 2 =