Megaherz am 24.03.2018 im Hellraiser – Leipzig

By: Maria

9. April 2018

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Am Samstag den 24.03. war es dann auch für mich soweit. Mein erstes Megaherzkonzert stand vor der Tür. Ich kannte zwar die Band zwar schon längere Zeit durch Songs wie z.B. Himmelfahrt und Herz aus Stein aber es hatte mich noch nicht gepackt.

Erst nach ihrem Album Zombieland und ihrem Auftritt als Support-Band bei Unheilig wuchs in mir die Lust die Jungs mal live zu sehen. Das steigerte sich noch mit ihrem aktuellen Album Komet. Also, gesagt getan und Karte organisiert. Doch jetzt genug mit dem Vorgeplänkel.

Kurz nach 18:30 Uhr am Samstag war es dann endlich soweit. Ab nach Leipzig in den Hellraiser. Auf der Fahrt kam es dann wieder langsam hoch. Das gute Gefühl und die Vorfreude endlich wieder auf ein Konzert zu fahren. Ohne Probleme kam ich dann auch gegen 19:30 Uhr am Hellraiser an und das übliche Prozedere konnte beginnen. Parken, kurzes Anstehen, Jacke abgeben, Merch begutachten und mir was zu trinken organisieren.

Pünktlich um 20 Uhr ging es dann los und die 4 Jungs, um Sänger Frank, der Support-Band Schattenmann betraten die Bühne. Eine mir bis dato unbekannte Band. Die Jungs aber gaben von der ersten Sekunde an richtiges Vollgas mit Songs wie Schattenmann, Brennendes Eis, Krieger des Lichts sowie Licht an von ihrem gleichnamigen Debüt-Album raus. Es dauerte zwar zwei, drei Songs bis ich mit den Jungs so richtig warm wurde aber was die Jungs da auf der Bühne hinlegten riss auch jene mit die sie wie ich noch nicht kannten.

   Schattenmann

Nach der 35 minütigen Spielzeit von Schattenmann musste erst mal umgebaut werden, also nutze ich die Pause für Getränkenachschub und einen guten Platz.

21 Uhr hieß es dann auch endlich Vorhang auf für MEGAHERZ, die nicht anders zu erwarten sofort in die Vollen gingen und der Tanz hatte begonnen. Ohne verschnaufen ging es auch gleich weiter über Jordan zu Roter Mond.

Nach der Begrüßung durch Lex ging es direkt in‘s Zombieland, was sozusagen der Vorbote für den nächsten Song war. Mit den Worten „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ und mit einer Ami-Flagge die Lex hervorzauberte gab‘s dann den Horrorclown um die Ohren.

Jetzt wurde es Zeit für etwas erfreulicheres, denn Lex bedankte sich bei uns, den Fans, für das Erreichen des 7. Platzes ihres aktuellen Albums Komet in den Albumcharts. Mit dem Titelsong Komet ging es auch weiter und auch der Letzte wurde zum Bewegen gebracht.

Vom Tiefenrausch ging es zum emotionalsten Song des Albums. Von Oben. Der Song ist ja schon auf dem Album ein Kracher aber live ist er einfach nur Gänsehaut pur.

Mit 5.März und Glas und Tränen, zwei älteren Songs, drückten die Jungs weiter auf‘s Gas, was nicht nur bei ihnen, das konnte man richtig sehen wie die Spaß hatten, sondern auch im Publikum zu spüren war, das immer mehr abging.

Auf 2 Songs hatte ich ja diesen Abend besonders gehofft. Und dann kamen sie sogar im Doppelpack. Glorreiche Zeiten und Scherben bringen Glück. Diese beiden Songs sind ja so schon richtig geil, aber live sind sie einfach nur der absolute Wahnsinn.

   Megaherz

Nicht weniger kraftvoll ging es mit Gott sein weiter. Für Nicht in meinem (unserem) Namen, ein Song dessen Hintergrund Lex bedauerte so etwas in unserer heutigen Zeit leider immer noch bzw. wieder thematisieren zu müssen, gab’s natürlich donnernden Applaus.

Mit Nicht genug heizte Megaherz die Stimmung weiter an, so dass der gesamte Hellraiser bebte und es ging unaufhörlich dem Höhepunkt des Abends entgegen.

Welcher Song fehlt noch? Richtig! Miststück! Den kennt ja wohl nun jeder und so war es nicht verwunderlich das der gesamte Hellraiser die bekannten Worte Miststück bzw. Mist mitbrüllte. Einfach nur hammergeil!

Das obligatorische kurze „Tschüss, das war’s“ darf natürlich auch bei Megaherz nicht fehlen, sowie der Ruf nach Zugabe. Aber um Glück dauerte die Abwesenheit nur ca. 2 Minuten und es ging mit Trommelwirbel zur Jagtzeit. Und die Bude tobte nun so richtig.

Bei Für immer ging es dann etwas ruhiger, aber nicht weniger emotional zu. Und mit dem vorletzten Song Heldengrab wurde dann allen so langsam klar, das auch dieser Abend irgendwann ein Ende hat.

Dieser Moment ist für uns gemacht, komm start die Motoren, wir geben Gas und heben ab! Auf zum Himmel … Himmelsstürmer und wir hebten noch einmal ab. Alle im Saal spürten ein letztes Mal diese Energie, dieses Gefühl und diesen einen Moment bevor sich das Konzert gegen 22:40 leider nun endgültig dem Ende zu neigte.

Nach dem Gruppenbild durften dann alle verschnaufen, denn wer wollte, wie auch ich, konnte sich von beiden Bands des Abends noch ein paar Autogramme holen, Bilder mit den Jungs machen und ein paar Worte wechseln.

Um 23:30 Uhr trat auch ich wieder, mit Megaherz aus den Boxen und den Erinnerungen an diesen Abend, die Heimreise an.

Rückblickend kann ich nur eins sagen: Es war ein richtig geiles Konzert und ein toller Abend! Und das war nicht nur dem Hauptakt Megaherz zu verdanken, sondern auch ihrer Vorband Schattenmann die aufgrund ihrer Performance und Bühnenshow die Leute richtig heiß gemacht haben. Eins steht Jedenfalls fest. Es war nicht das Letzte mal das ich Megaherz live gesehen habe und auch Schattenmann werde ich weiter auf dem Schirm haben.

 

Eure Maria-rockt für Rock-Inside-Radio

 

         

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